Uaaoouu, das war ’ne Party! Die besten afrikanischen Musiker Hamburgs harmonisch und kraftvoll mit Kora-, Dunduns- und Djembeklängen vereint. Alles lief vollkommen entspannt und geladen zugleich. In vielen magischen Momenten formierten sich immer wieder neue Konstellationen und neue Wellen von Stimmungen und Liedern tauchten auf. Gänsehaut pur! Die Kora von Samba Ndiaye führte immer wieder und blieb gleichzeitig im Feld der kraftvollen Perkussion – manchmal fast schüchtern. Spielerische Dialoge zwischen dem Djembespiel von Alpha und den Sängern fügten sich genial zusammen. Und das alles spontan in diesem Moment improvisiert. Die Musiker haben so noch nie zusammen gespielt. Danke Sana, Samba, Mohamed, Alpha, Joshua und allen anderen.

Das Tolle am Brückenstern ist auch, dass die Tänzer immer ganz nah an den Trommeln sind und Mirjam`s Basstrommeln von Mohamed Sylla gespielt sind unglaublich kraftvoll und subtil zugleich. Ich badete und energetisierte mich in diesen Vibrationswellen; Seite an Seite mit Jana-Räuchermutter, Mirjam-Blumenmädchen und allen den anderen. Alle tanzten sehr frei. Es war einfach wunderbar! Und gleichzeitig bin ich traurig, denn ich bin nicht sicher, ob es so weitergehen kann, denn wir hatten praktisch keinerlei Einnahmen. Das mit dem freiwilligen Unkostenbeitrag wie es auch in afrikanischen Traditionen gehandhabt wird und die Gäste den Musikern immer wieder Geldscheine zustecken, funktionierte nicht.

Am Samstag den 8.4. werden wieder professionelle Musiker für die Bangoura-Nacht spielen und du bist zum Tanzen eingeladen. Bitte teile mit deinen Freunden unsere Facebook-Veranstaltung. Geplant ist eine Bangoura-Nacht einmal monatlich im Brückenstern. Keep in touch!