Vollkommen erschöpft, glücklich und erfüllt bin ich zurück aus Mannheim vom ersten Workshop der Tanzlehrerausbildung nach der Bangoura Methode. Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin hat in mir etwas bewegt, denn bei unserem gemeinsamen Tanzen zum Djembe und Balafonspiel von Mohamed Sylla konnte ich viele wilde Frauen und wilde Männer spüren. Immer wieder tauchten magische Momente auf, ohne dass ich es hätte planen oder herbeiführen können. Allein die Konzentrierung auf die Grundelemente des afrikanischen Tanzes, so wie ich es in der Bangoura Methode lehre, ermöglicht diese Kraftentwicklung. Die Mannheimer Schülergruppe zeichnet sich aus durch unsere gemeinsame Sehnsucht nach Echtheit, Befreiung und Ehrlichkeit. Ich bin gespannt wie es weitergeht am 24.3. in Mannheim.

Nachdem mich deutsche Schüler immer wieder auf Tanzworkshop in Brasilien ansprechen, plane ich nun wieder ein pädagogisches, drei Wochen langes Tanzseminar in Salvador an der Universität für Tanz. Diesmal wird die Unterrichtssprache erstmalig auch auf deutsch sein. Vom 8. – 26.1.2018 geht es nach Salvador und wer mit möchte, ist herzlich eingeladen, sich mit mir in Kontakt zu setzen.

Außerdem möchte ich auch in Norddeutschland diese 7 Wochenenden zum ganzheitlichen Tanzpädagogen/in nach der Bangoura Methode anbieten. Ich dachte an Kiel, Lüneburg, Bremen oder Hannover. Was meint ihr?

Ja, das letzte Wochenende in Mannheim hat bei mir energetisch voll eingeschlagen, denn es ist genau das, was ich schon seit langer Zeit vorbereite. Ob in meiner Ausbildung in der Psychomotorik, Rhythmik, Pilates, Gyrokinesis, Gestalttherapie oder Stimmtherapie immer trieb mich die Frage, wie kann ich afrikanischen Tanz, ganzheitlich, persönlichkeitsstärkend und als Selbsterfahrung anbieten. Damit führe ich den afrikanischen Tanz wieder zurück zu seiner traditionellen Ausrichtung. Dabei könnte man meinen, dass sei ganz einfach, doch die Kolonisierung des afrikanischen Tanzes ist auch in den Köpfen der afrikanischen Musiker und Tänzer soweit fortgeschritten, dass es nur noch ganz vereinzelt Meister gibt wie zum Beispiel Mansa Camio, die noch um diese Ausrichtung der afrikanischen Musik wissen und diese verteidigen. Die Islamisierung genauso wie die Christianisierung unseres lustvollen Körpers ist massiv und subtil zugleich, so dass jede Bewegung zum Tanz als Heilerfahrung viel Mut, Ausdauer und Genauigkeit erfordert. Ich bin bereit. Wir brauchen Afrika!