Die Bangoura-Methode ist ein Ausbildungskonzept, das traditionelle westafrikanische Musiktraditionen und Rituale mit zeitgenössischem Wissen aus der Gestalttherapie verbindet. Als tanzpädagogische und tanztherapeutische Methode kann sie in unterschiedlichen Kontexten wirksam eingesetzt werden kann. Sie richtet sich an bewegungsfreudige Laien, an professionelle TänzerInnen, TherapeutInnen, SozialpädagogInnen sowie an Institutionen im Bereich kultureller Zusammenarbeit und Integration. Ziel der Ausbildung ist es, TänzerInnen, PädagogInnen und TherapeutInnen ein theoretisches und praktisches Fundament zu vermitteln, das sie dazu befähigt, Bewegung und Tanz gemeinschafts- und persönlichkeitsfördernd in Gruppen anzuleiten.

Westliche Tanzpädagogik ist von Leistungsdenken und Idealen geprägt, die das Äußere einer Bewegung sowie den Körper des Tanzenden (“schlank und jung”) in den Vordergrund stellen. Bis heute gibt es keine staatliche Ausbildung für PädagogInnen afrikanischer Tänze. Die Art und Weise wie afrikanische Tanzformen in Tanzschulen und Workshops vermittelt werden, führt oftmals dazu, dass kulturelle Stereotypen weiter verstärkt werden: “Afrikaner haben die Musik im Blut. Europäer sind steif und weniger emotional.” Die Bangoura-Methode eröffnet eine Alternative, die in ihrer Ausrichtung einmalig ist. Seit 2016 bietet die Tänzerin und Pädagogin Stephanie Bangoura Ausbildungen in ganzheitlicher Tanzpädagogik mit Livemusik an. Sie wird dabei unterstützt von den Musikern, Tänzern und LehrerInnen der Bangoura Group.

Mit dem Abschluss der Tanzpädagogik Ausbildung in der Bangoura Methode eröffnet sich die Möglichkeit im professionellen Team der Bangoura Group mitzuarbeiten, eigene Lehrerfahrungen zu sammeln und an internationalen sozialen Bildungsprojekten teilzunehmen.