Internationales Symposium zur inklusiven Musik- und Tanzpädagogik

Sind Musik und Tanz in unserer Gesellschaft „all inclusive“? Fördern wir das Recht aller auf individuellen Ausdruck und Teilhabe an musik- und tanzpädagogischen Angeboten? Wird jeder Person zugestanden, dass sie – ihrer Situation, Gefühlslage und Möglichkeit entsprechend – künstlerisch kommuniziert? Welche (Vor-)Urteile und Werte spielen dabei eine Rolle? Welche Mechanismen, Machtstrukturen und Traditionen verhindern möglicherweise eine Ganzhabe an kulturellen Ereignissen; wer profitiert von Barrieren? Und noch viel wichtiger: Wie lassen sich diese abbauen?

Das internationale Symposium des Departments für Musikpädagogik Innsbruck der Universität Mozarteum nähert sich diesen Fragen sowohl im theoretischen Diskurs, in praktischen Workshops als auch mit Hilfe einer Podiumsdiskussion. Es wurden Projekte vorgestellt, Ideen ausgetauscht und Bedürfnisse artikuliert, um die Verantwortlichen für inklusive Prozesse in künstlerischen und pädagogischen Kontexten zu sensibilisieren, zu aktivieren und zu inspirieren.

Mit Stephanie Bangoura und Mohamed Sylla diskutierten interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Musik-/Tanzpädagoginnen und -pädagogen, Musikschulleitende, Künstlerinnen und Künstler, sowie Lehrende im Bereich der inklusiven Musik- und Tanzpädagogik über einen zentralen Teil der Bangoura Methode: Der wertfreie Raum in der tanzpädagogischen Praxis.

Zusammentreffen:
Oktober 2018 in Innsbruck, Österreich

Partnerorganisationen:
Universität Mozarteum