Cirkus der Kulturen

Die Zielgruppe sind Jugendliche aus aller Welt zwischen 6-10 Jahren.

Das Projekt bietet den Kindern einen künstlerischen Begegnungsraum zur Gestaltung einer Cirkus-Performance mit Livemusik. Ziel ist es, eine Erfahrung zu ermöglichen, bei der sich die TeilnehmerInnen über sprachliche und kulturelle Grenzen hinweg, spielerisch auf Augenhöhe begegnen. Das Angebot umfasst Workshops aus den Circusdisziplinen wie Kugellaufen, Jonglieren, Tanz, Wackelbretter und Akrobatik, die den Kindern deren Grundlagen und Techniken vermitteln. Ein Fokus liegt auf dem Dialog mit der Livemusik. Live gespielte Musik besitzt einen hohen Aufforderungscharakter, sich selbst zu spüren und zu bewegen. Gesang, Akrobatik und von den Kindern selbst ausgesuchte, eingespielte Musik werden darüber hinaus als Ausdrucksmittel verwendet. Diese vorwiegend nonverbalen Formen der Begegnung und Kommunikation besitzen eine enormes pädagogisches und gestalttherapeutisches Potenzial. Im täglichen Training können die Kinder im eigenen Tempo und altersädequat lernen. Matten, Hilfestellungen, Koopertaionsspiele und die eigens mitgebrachte Musik ermöglichen einen individuelle angepassten Unterricht mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Erfolgerlebniss garantiert.

Die Kinder erleben, dass Circus sehr unter­schiedliche Talente be­nötigt. Jeder er­kennt seine eigenen Stärken und findet seinen Platz in der Gruppe. Sehr wert­voll ist die Er­kenntnis dass vieles, was vorher un­möglich er­schien, ge­lernt werden kann. Sie schaff­en es, aber nur, weil sie selber durch­gehalten und – ohne es zu merken – hart trainiert haben. Der Applaus am Ende der Auf­führung zeigt ihnen: Ihr Einsatz wird belohnt. 

Informationen

vom 9.-13. März 2020

Im Stadtteilzentrum IGL
Flughafenstrasse 91
22415 Hamburg

mit Zirkuspädagoge Ingo Kotzke:

Zirkuspädagoge Ingo Kotzke verfügt über langjährige Erfahrung in der pädagogisch-circensischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus marginalisierten Kontexten. Bereits während des Studium der Sportwissenschaften, mit Schwerpunkt auf „Betrieb, Freizeit und Weiterbildung“ von 1994 -2000,  beteiligte Ingo Kotzke sich an einem Projekt  „Zur Förderung Circensischer Bewegungskultur“, aus welchem der „Verein zur Förderung Circensischer Bewegungskultur in Hamburg e.V.“ entstand, dessen Vorsitz er 3 Jahre inne hatte. Darüber hinaus übernahm er die Anleitung der Jonglierkurse im Breitensport, arbeitete mehrere Jahre als Kinder-Judo-Trainer (jukadojo Nienstedten, HDJ St. Pauli) und ist mittlerweile seit 13 Jahren Trainer in der Kinder- und Jugendcircusschule TriBühne e. v.. Neben dem Unterricht leitet er Mitmachcircus-Projekte, ebenfalls für die Circusschule TriBühne, die Lenzsiedlung e.V., das Goldbekhaus und den Behindertensportverband. Seit 8 Jahren ist er zudem Mitarbeiter im Sommercamp der Sommerschule e.V., ein Deutsch-Circus-Fördercamp für Kinder aus Kooperationsschulen.