Aly Keita

Das wirbelnde Balafon-Spiel von Aly Keïta ist spektakulär. Die Schlägel in seinen Händen scheinen über die Klangstäbe zu tanzen. Der aus einer Griot- Musikerfamilie der Malinké stammende Aly Keïta baut und spielt schon seit der Kindheit seine eigenen Instrumente und hat es heute bis an die Seite der Besten geschafft: Omar Sosa, Joe Zawinul, Rhoda Scott, Paco Séry, Karim Ziad, Trilok Gurtu, & Jan Garbarek, Pharoah Sanders, Paolo Fresu, Etienne M’Bappé, Linley Marthe, Matthew Garrison, Dr L.Subramaniam, Rokia Traoré, Cheick Tidiane Seck uva.

Musikerkollegen wie Pharoah Sanders, Talib Kibwe, Philippe Sellam/Gilles Renne, Linley Marthe, Étienne M’Bappé, Paco Séry, Adepo Yapo, Camel Zekri, Rhoda Scott, Masahiro Sayama, Jean-Philippe Rykiel, Majid Bekkas, Joe Zawinul, Hans Lüdemann, Christian Thomé, Paco Séry, El Hadj N’Diaye, Hannes Kies, Benedikt Stehle, Arcadius spielten mit dem Aussnahmemusiker, dessen musikalische Entwicklung von Zouratié Coulibaly, Maiga Bogana und Paul Wassaba geprägt wurde. 

Dank der internationalen Erfolge von Aly Keïta hat das Marimba – ähnliches Instrument, weltweit Bekanntheit erlangt. Das Balafon wird traditionell von einem Griot gespielt. Griots erzählen die Geschichte (Geschichten auch im historischen Sinn) wie ein Dichter oder Chansonnier. Auch wenn der Balafonist Keïta die Tradition beibehält, ist es nicht sein traditionelles Speil allein, was Aly Keïta berühmt gemacht hat, sondern vielmehr seine eigenkreative, ja sogar revolutionäre Art und Weise, dieses tausendjährige Instrument in einem modernen Kontext zu integrieren. Keïtas Afro-Pop- Repertoire ist auch in westafrikanischen Kontexten sehr beliebt. Die Dynamik seines Spiels wird häufig durch Funk-Rhythmen getrieben, so dass ein einzigartiger Afro Funk entsteht. Seine Vorliebe für komplexe Jazz-Arrangements unterscheidet ihn von der Mehrheit der Balafonisten.

Heute lebt Aly Keïta in Berlin und verbindet mit beeindruckender Virtuosität musikalische Welten.

Er wandert zwischen spektakulärer afrikanischer Rhythmik, Polyphonie und Elementen des Jazz und verbindet diese zu einer wunderbaren und einzigartigen Klangwelt – zwei magische Hände und Tausend und ein Schlag.

“Ich möchte meine Musik lebendig und voller Energie, voller Hoffnung und Liebe, eine Musik, die ich mit dem Publikum teilen kann und durch die dieses Publikum und ich unsere Freude teilen können.” 

  • Lukas Ligeti & Beta Foly, 1997
  • Omar Sosa: Prietos, 2000
  • Trio Ivoire, 2002
  • Philippe Petit & Mr. Hyde: Back to the Beat, 2003
  • Terezinha Araujo: Nos Riqueza, 2005
  • Trio Ivoire: Touching Africa, 2006
  • Akwaba Inisene, 2008
  • Farafinko, 2010
  • Trio Ivoire: Timbuktu, 2014
  • Aly Keïta, Jan Galega Brönnimann, Lucas Niggli: Kalo-Yele, 2016
  • Aly Keïta, Jan Galega Brönnimann, Lucas Niggli: Kalan Teban, 2020      

Für 2021 sind Proben, Aufnahmen und Konzerte mit der Bangoura Group geplant.