Moussa Issiaka wurde in Togo und Senegal in traditionellem westafrikanischem und zeitgenössischem Tanz ausgebildet. Seine Leidenschaft, andere Kulturen im Tanz kennenzulernen, konnte er im Rahmen internationaler Tanzresidenzen in Berlin (2008) und Südkorea (2010) nachgehen. Er arbeitete mit internationalen Choreographen und Kompanien zusammen – u.a. mit Kyung eun Lee (Südkorea), mit Dan Tchekpo (Deutschland), Merlin Nyakam (Frankreich/Kamerun), Opiyo Okach (Kenia) und Andréya Ouamba/1er Temps (Senegal) und Theatrolibero (Hamburg). Seit 2011 ist er als Schauspieler und Regieassistent am Theater FOLLOWN in Hamburg und seit März 2015 als Performer im Thalia Theater Hamburg tätig. Für Moussa gibt es keine Trennung zwischen Schauspiel und Tanz, zwischen „modern“ und „afrikanisch“. In seinen Workshops und Performances zeigt er Körper, Sprache, Gefühl als integralen Bestandteil eines unteilbaren Erlebens: „Ich tanze, weil ich mit meinem Körper Geschichten erzählen möchte. Zeitgenössisch-afrikanisch in Deutschland zu tanzen bedeutet, Integration zu leben. Ich habe viel in Deutschland und Afrika gelernt und möchte dies nun weitergeben.“

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